Barrierearm, klimatisiert und stillfreundlich

Spielplan – Kinemathek Karlsruhe

im Kino

Originalfassung mit deutschen Untertiteln | (e) engl. UT

Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Saal Veranstaltung im Saal | Box Veranstaltung in der Box | Unterwegs Open Air & andere Orte

Juli/ Do 16.

2000 Saal

OF (e)

1900 Ki:NO – Sommer Saal

Alex Garland, USA 2014; 108′

Ort: Kinemathek!

Do. 16. Juli 2000 Saal

Trash or Treasure wird zu Grimmige Gesellschaft

  • Originalfassung
  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Trash or Treasure wird zu Grimmige Gesellschaft

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion Sex, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Monatlich öffnet sich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern.Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust.Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf.Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben. Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

Eventdetails

Do. 16. Juli 1900 Saal

Ki:NO – Sommer

Ex Machina

Alex Garland, USA 2014; 108′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ort: Kinemathek!

Ex Machina (Szenenbild)

ACHTUNG! Wegen Regenwahrscheinlichkeit findet die Vorstellung in der Kinemathek statt!

Zum Abschluss unseres ANYMOS KI:NO-Sommers präsentieren wir am 16. Juli den Science-Fiction-Thriller „Ex Machina“.

In einer dichten Mischung aus Spannung und philosophischem Drama folgt der Film dem jungen Programmierer Caleb, der zu einem abgelegenen Anwesen eingeladen wird, um an einem außergewöhnlichen Experiment teilzunehmen: Er soll die Künstliche Intelligenz Ava auf ihre Menschlichkeit hin testen. Was als wissenschaftliche Aufgabe beginnt, entwickelt sich schnell zu einem intensiven Machtspiel zwischen Mensch und Maschine.

„Ex Machina“ stellt dabei auf faszinierende und zugleich beunruhigende Weise Fragen nach Bewusstsein, Kontrolle und den Grenzen künstlicher Intelligenz und danach, was uns eigentlich menschlich macht.

Der Eintritt ist kostenfrei und es gilt das Prinzip – first come, first serve. Einlass ist um 18:30 Uhr.

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Mo 13.

1930 Saal

KinoBar mit Drinks + Film

Mo. 13. Juli 1930 Saal

Speakeasy Cinema

KinoBar mit Drinks + Film

Speakeasy Cinema

Jeden Montagabend können Sie in der Kinemathek vor dem Abendprogramm köstliche Cocktails genießen: Es stehen zwei Filme auf dem Programm, deren Titel bis zum Beginn der Vorstellung geheim bleiben.

Eventdetails

Sa 11.

1830 Boxy Eyes Saal

Sa. 11. Juli 1830 Saal

Boxy Eyes

Boxy Eyes: 10 Dinge, die ich an Dir hasse

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Boxy Eyes: 10 Dinge, die ich an Dir hasse

Der Jugendclub der Kinemathek befindet sich aktuell in der Findungsphase– umso mehr freuen wir uns, gemeinsam erste Aktionen zu erleben, uns weiterzuentwickeln und als Gruppe zusammenzuwachsen.Gemeinsam schauen wir die beliebte Teenie-Romcom „10 Things I Hate About You“ und besprechen sie anschließend.Damit ist der Abend noch nicht vorbei: Nach dem Film wollen wir gemeinsam Pizza bestellen und verwandeln den Kinosaal in ein gemütliches Nachtlager. Wer noch nicht müde ist, kann noch einen Film anmachen oder wir schauen Trailer und planen die nächsten Aktionen. Mit Raum für Diskussionen und Reflexion. Die Jugendlichen kommen miteinander ins Gespräch, teilen Eindrücke und diskutieren die Inhalte der Filme und ihre Wünsche und Ideen. Wir freuen uns auf einen tollen gemeinsamen Abend.

Filmabend des Jugendclubs Boxy EyesSleepover-Teilnahme nur nach Anmeldung an boxyeyes@kinemathek-karlsruhe.de

Start: 18:30
Film: 19:00
Pizza wird gegen 21:00 geliefert
Ende: am nächsten Morgen nach dem Frühstück gegen 11:30

Mit freundlicher Unterstützung von DELUXE – LANGE NACHT DER JUGENDKULTUR

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Fr 10.

1900 Masel Talk Saal

Avner Faingulernt, IL/DE/CA 2024; 124′

Fr. 10. Juli 1900 Saal

Masel Talk

It Happened on our Ground

Avner Faingulernt, IL/DE/CA 2024; 124′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
It Happened on our Ground

Drei Generationen von Frauen setzen sich mit dem Erbe ihrer Familie aus der Zeit des Holocaust, deren Verstrickung in das NS-Regime und ihrem Widerstand auseinander.„IT HAPPENED ON OUR GROUND“ ist eine einfühlsame Auseinandersetzung mit Schuld, Erinnerung und der Kraft, die zur Heilung nötig ist.

Auf einem friedlichen, traumhaft schönen Landsitz in Süddeutschland leben drei Generationen von Frauen mit der stillen Last einer schmerzhaften Vergangenheit. In „It Happened on Our Ground“ bringt Regisseur Avner Faingulernt das außergewöhnliche Leben von Wendelgard von Staden – Wendi – auf die Leinwand: eine Frau, die in ihren letzten Lebensjahren immer noch mit dem langen Schatten ringt, den die Nähe ihrer Familie zur NS-Macht und die Gräueltaten des Holocaust auf sie werfen. Wendi ist keine gewöhnliche Zeitzeugin. Sie ist die Nichte von Hitlers erstem Außenminister, Konstantin von Neurath, und verbrachte ihre Teenagerjahre während des Zweiten Weltkriegs auf dem Anwesen ihrer Eltern in Kleinglattbach, wo Land beschlagnahmt und in das KZ Wiesengrund umgewandelt wurde, ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof. Ihre Mutter, Irmgard von Neurath, widersetzte sich der moralischen Abstumpfung ihrer Klasse und ihrer Zeit und versuchte, den Gefangenen selbst unter den stets wachsamen Augen der SS zu helfen. Wendi, damals noch ein Teenager, war eine widerwillige Zeugin. Ihre Memoiren „Nacht über dem Tal“ bildeten die Grundlage für diese eindringliche filmische Reflexion über Erinnerung, Schweigen und Mitschuld. Doch Faingulerns Film ist mehr als ein historisches Porträt – er ist eine Meditation über generationenübergreifendes Trauma und das Schweigen, das sich nach dem Krieg über viele deutsche Familien legte. Der Film begleitet Wendi, ihre Tochter Inga und ihre Enkelin Gina über mehrere Jahre hinweg und lädt die Zuschauer zu einer Reihe intimer, oft schmerzhafter Gespräche ein. Was haben die Kinder des Krieges miterlebt? Was haben sie tief in sich vergraben?

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Mo 6.

1930 Saal

Mo. 6. Juli 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

Sa 4.

1930 Fragile Teilhabe Saal

Xavier Dolan, CA 2014; 139′

1500 Filmclub RedaiYü Saal

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

Sa. 4. Juli 1930 Saal

Fragile Teilhabe

Mommy

Xavier Dolan, CA 2014; 139′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mommy (Szenenbild)

Die resolute Diane liebt ihren 15-jährigen Sohn Steve über alles, obwohl er sie mit seinen extremen Wut- und Gewaltausbrüchen in den Wahnsinn und in den Ruin treibt. Seit dem Tod seines Vaters hat Steve eine Reihe von Heimen für schwer erziehbare Kinder durchlaufen. Nun kommt er zurück zu seiner Mutter, weil niemand sonst mit ihm fertig wird. Mit seinem fordernden Anspruch auf die Rolle des Mannes im Haus und seiner überbordenden Liebe zu ihr stellt er seine Mutter auf die Probe. Dabei ist Diane auch ohne ihren unbändigen Sohn längst überfordert mit sich und der Welt. In ihrem Bemühen, ihr Schicksal zu meistern, bekommt sie unverhofft Hilfe von der schweigsamen Nachbarin Kyla, der es gelingt, eine Balance in der Mutter-Sohn-Beziehung zu schaffen und eine zarte Hoffnung auf eine vielleicht doch noch glückliche Zukunft aufkeimen zu lassen.

Mit ungeheurer Wucht erzählt MOMMY von einer außergewöhnlichen Mutter-Sohn-Beziehung, in der Zärtlichkeit und Brutalität nur einen Herzschlag voneinander entfernt sind. Regiewunderkind Xavier Dolan feiert mit großem stilistischen Wagemut, mitreißender Musik und viel Liebe zu seinen Figuren die Möglichkeiten des Kinos. MOMMY ist so intensiv, dass er fast die Leinwand sprengt und direkt unter die Haut geht. In Cannes begeisterte der Film Kritiker und Publikum gleichermaßen und wurde mit dem Preis der Jury 2015 ausgezeichnet.

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Sa. 4. Juli 1500 Saal

Filmclub RedaiYü

Resurrection

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Resurrection (Szenenbild)

In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren. Mit seinem dritten Film RESURRECTION hat Ausnahmeregisseur Bi Gan (LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT) ein bildgewaltiges Werk von rauschhafter Fantasie erschaffen, wie es das Kino nur selten wagt – eine Sinnesreise durch die tiefsten Sehnsüchte des Menschseins, deren Bilder noch lange nachhallen. Bi Gan ist ein vom Kino Besessener, so wie sein Protagonist ein vom Träumen Besessener ist, und wurde für RESURRECTION bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. In den Hauptrollen: Der chinesische Superstar Jackson Yee und die unvergleichliche Shu Qi (THE ASSASSIN).

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Do 2.

1700 Junge Kinemathek Saal

45′

Alle eingeladen

Do. 2. Juli 1700 Saal

Junge Kinemathek

Das Klimamonster-Mini-Filmfestival

45′

Alle eingeladen

Das Klimamonster-Mini-Filmfestival

Schüler*innen der Grundschule Grünwinkel, der Grundschule Knielingen, der Schillerschule und der Viktor-von-Scheffel Schule zeigen ihre Animationskurzfilme, die in den letzten Monaten unter der Workshopleitung der Trickfilmerin Franziska Poike entstanden sind. Alle Filme wurden von den Kindern in Gruppenarbeit selbst entwickelt und thematisieren die ökologischen Krisen und ihre Lösungsmöglichkeiten.

Das Projekt fördert die Klima- und Nachhaltigkeitsbildung an Schulen und wird von der BW Stiftung gefördert. Kit Klimamonster ist das Kindermaskottchen der Parents for Future Deutschland. www.klima-kit.de

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Mi 1.

1930 Fragile Teilhabe Saal

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

Mi. 1. Juli 1930 Saal

Fragile Teilhabe

Sieger Sein

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Sieger Sein (Szenenbild)

Die elfjährige Mona ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine Schule im Berliner Wedding. Mona kann kein Wort Deutsch, aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Chepovsky, kurz Herr Che, erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Mona ist eine Kämpferin, merkt aber bald, nur wenn sie und die anderen Mädchen zusammenspielen, können sie auch Sieger sein.

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Juni/ Mo 29.

1930 Saal

Mo. 29. Juni 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

So wie Untergrundbars der Prohibitionszeit öffnet jeden Montag ab 18 Uhr die KinoBar für SPEAKEASY CINEMA.
Die Bar serviert euch die Cocktails und um 19:30 spielt ein Film, der nach dem Sneakpreview-Prinzip im Vorfeld nicht bekannt ist: statt einem Kinoticket reicht der Kauf eines (natürlich auch alkoholfreien) Cocktails zum Filmbesuch. Kommt vorbei!

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Sa 27.

1900 Koop-Kino Saal

Katharina Singer, DE 2026; 45′

Eintritt Frei

Sa. 27. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Kassensturz – Kommunen vor dem Kollaps

Katharina Singer, DE 2026; 45′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Eintritt Frei

Die deutschen Städte verbuchen 2025 das größte Defizit der bundesdeutschen Geschichte. Und jetzt sparen sie was zu sparen geht: an Straßen, Kultur, erhöhen Gebühren für Kitas und Nahverkehr. Und die Bürger:innen gehen auf die Barrikaden. Die „ARD Story“ begleitet deutsche Städte ein Jahr durch die Krise: Warum fehlt plötzlich so viel Geld? Welche Folgen hat das für die Menschen und am Ende für die Demokratie?

Deutschlands Städte sind im Minus, im tiefroten Minus. 2025 verbuchen sie das größte Defizit der bundesdeutschen Geschichte. Und jetzt sparen sie was zu sparen geht: an Straßen, Kultur und den Innenstädten, erhöhen Gebühren für Kitas, Schwimmbäder und den Nahverkehr. Geht gar nicht, finden viele Bürger:innen und gehen auf die Barrikaden.Die „ARD Story“ begleitet deutsche Städte ein Jahr durch die Krise, zeigt Politikerinnen und Politiker bei der Herausforderung: Wo kann man überhaupt noch sparen? Trifft Bürgerinnen und Bürger, die gegen die Sparpläne kämpfen und Angst um ihre Zukunft haben. Warum fehlt plötzlich so viel Geld? Was bedeutet die Finanznot der eigenen Stadt für das tägliche Leben? Und was passiert, wenn Frust und Wut der Bürger:innen über Einsparungen überhandnehmen? Gefährdet das die Demokratie?

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Fr 26.

1900 Koop-Kino Saal

Hind Meddeb, FR/TN 2025; 76′ (e)

Mit Einführung (20')

1600 BilderBuchKino Saal

Fr. 26. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Sudan, Remember Us

Hind Meddeb, FR/TN 2025; 76′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Mit Einführung (20')

Sudan, Remember Us (Szenenbild)

Vor dem Film etwa 20-minütige Einführung in die aktuelle Lage im Sudan und danach die Möglichkeit zum Austausch!

Eindringliches Porträt einer Generation, die der Poesie den Vorzug vor dem Schweigen und der Fantasie den Vorzug vor der Angst gab. Shajane, Maha, Muzamil, Khatab und die Stimme des Dichters Chaikhoon bilden einen filmischen Chor – jung, politisch rebellisch und künstlerisch furchtlos. In ihren Zwanzigern stehen sie an vorderster Front einer Revolution und stellen sich einer korrupten Armee und paramilitärischen Milizen entgegen, die für brutale Kriegsverbrechen in Darfur, Kordofan und am Blauen Nil verantwortlich sind. Sie hätten die Hoffnung schon vor dem Start verlieren können. Stattdessen bauten sie durch Gesänge, Gedichte und Träume eine Bewegung auf, die dazu beitrug, ein Regime zu stürzen. „Sudan, Remember Us“ verbindet intimes Geschichtenerzählen mit weitreichender politischer Dringlichkeit und fängt den ungleichen Kampf zwischen dem Feuer der Milizen und den unerschütterlichen Stimmen des Volkes ein. Es ist eine Hommage an die Kraft der Worte – und eine Erinnerung daran, dass Freiheit ein Kampf ist, der zuerst in der Vorstellungskraft entsteht.

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Fr. 26. Juni 1600 Saal

BilderBuchKino

Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke

Wir lesen animierte Bildergeschichten auf der großen Kinoleinwand! Macht es euch in den Sesseln der Kinemathek gemütlich und begleitet Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke.

Eventdetails

Do 25.

1900 Koop-Kino Saal

Dmytro Sukholytkyy-Sobchuk, DE/UA 2025; 90′

Do. 25. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Silent Flood

Dmytro Sukholytkyy-Sobchuk, DE/UA 2025; 90′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Silent Flood (Szenenbild)

Am Ufer des Dnjestr in der Westukraine lebt eine kleine religiöse Gemeinschaft, die ihren Alltag bis heute weitgehend ohne moderne Technik gestaltet. Die Menschen bewirtschaften ihre Felder mit Pferd und Wagen, leben eng mit der Natur und folgen einer pazifistischen Glaubenstradition.

Die Region war bereits Schauplatz der beiden Weltkriege und wird regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist der Krieg erneut Teil des Alltags. SILENT FLOOD begleitet die Dorfgemeinschaft und ukrainische Soldaten, die sich nach ihrer Heimat sehnen, und zeigt, wie unterschiedliche Lebensrealitäten unter den Bedingungen des Krieges aufeinandertreffen. Ohne Kampfszenen entsteht ein eindringliches Bild von Gemeinschaft, Verlust und der Suche nach Normalität in einer von Unsicherheit geprägten Zeit.Nach dem Film lädt der Verein Ukrainer in Karlsruhe zum Filmgespräch ein.

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Mi 24.

1900 Klima | Krisen | Utopien Saal

Stéphan Aubé, DE 2023; 70′

Mi. 24. Juni 1900 Saal

Klima | Krisen | Utopien

Suiten für eine verwundete Welt

Stéphan Aubé, DE 2023; 70′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Suiten für eine verwundete Welt

Das Filmkonzert ist ein außergewöhnliches Projekt der renommierten Cellistin Tanja Tetzlaff (https://tanjatetzlaff.com/suites4nature/). Für den Film besuchte sie Orte, die vom Klimawandel betroffen sind, u.a. den Harz, die französische Atlantikküste und den Aletschgletscher, um dort die Bachsuiten 4 & 5 live zu spielen. Die Schönheit der Musik steht in Kontrast zu den teils dramatischen Bildern aus der verwundeten Natur, sie stemmt sich gegen die Endgültigkeit der Zerstörung. Ein musikalisch und visuell bewegendes Plädoyer für mehr Achtsamkeit und Demut gegenüber der Schönheit unseres Planeten. Berührend und bedrückend zugleich.

Nach dem Film Gespräch mit Detlef Grooß, Nationaltheater Mannheim und Vorsitzender des Vereins Orchester des Wandels, und Heinrich Goelzenleuchter, Badische Staatskapelle – Orchesters des Wandels (https://www.orchester-des-wandels.de). Moderation: Klaus Heid

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Mo 22.

1930 KinoBar Saal

Mo. 22. Juni 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

Eventdetails

So 21.

1730 Menopause Saal

Louise Unmack Kjeldsen, DE/DK/NR 2026; 75′

1515 Fragile Teilhabe Saal

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

1500 Sonderveranstaltung Unterwegs

1800 Premiere Box

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

1500 Box

Alain Gagnol, Jean-Loup Felicioli, FR/LU 2023; 80′ DF

So. 21. Juni 1800 Box

Premiere

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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So. 21. Juni 1730 Saal

Menopause

Mein neues altes Ich

Louise Unmack Kjeldsen, DE/DK/NR 2026; 75′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Mein neues altes Ich (Szenenbild)

In MEIN NEUES ALTES ICH begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause.

Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist.

Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.

Warum haben vier von fünf Frauen Hitzewallungen, mehr als ein Viertel Schlafstörungen? Warum leider 41% unter Gedächtnisproblemen? Warum hat die Altersgruppe 45-54 Jahre die höchste Selbstmordrate? Wie hängen Menopause-Symptome mit dem dreifach höheren Alzheimer-Risiko von Frauen und Depressionen zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es, entgegen zu wirken?

MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.

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So. 21. Juni 1515 Saal

Fragile Teilhabe

Sieger Sein

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

Sieger Sein (Szenenbild)

Die elfjährige Mona ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine Schule im Berliner Wedding. Mona kann kein Wort Deutsch, aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Chepovsky, kurz Herr Che, erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Mona ist eine Kämpferin, merkt aber bald, nur wenn sie und die anderen Mädchen zusammenspielen, können sie auch Sieger sein.

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So. 21. Juni 1500 Unterwegs

Sonderveranstaltung

Sadakos Kraniche – Für eine Welt ohne Atomwaffen!

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 werden am 21. Juni von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Kinemathek Origami-Kraniche gefaltet. Die Tradition Origami-Kraniche zu falten geht auf die vor über 70 Jahren verstorbene Überlebende des Atombombenabwurfs Sadako Sasaki zurück und beruht auf einer alten japanischen Legende, nach der derjenige, der 1000 Origami-Kraniche falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekomme.

Die Kraniche werden anschließend zur Gedenkveranstaltung nach Hiroshima geschickt.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gruppe Karlsruhe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen DFG-VK https://karlsruhe.dfg-vk.de/

Alle eingeladen

Eventdetails

So. 21. Juni 1500 Box

Nina und das Geheimnis des Igels

Alain Gagnol, Jean-Loup Felicioli, FR/LU 2023; 80′

  • Deutsche Fassung
Nina und das Geheimnis des Igels (Szenenbild)

Nina ist zehn Jahre alt und hört seit jeher die Gutenachtgeschichten ihres Vaters, die von einem kleinen Igel handeln, der die Welt entdeckt. Doch seit die Fabrik, in der Ninas Vater gearbeitet hat, geschlossen wurde, gibt es keine Geschichten mehr und Ninas Welt steht Kopf. Ihr Vater hat sich verändert und auch die Ferien müssen sie jetzt zu Hause verbringen. Doch da macht das Gerücht die Runde, dass der verhaftete Manager der Fabrik die Buchhaltung manipuliert, Geld gestohlen und versteckt hat. Wenn sie dieses Geld finden, könnten sie alle Probleme lösen. Also machen sich die selbsternannten Hobbydetektive Nina, ihr bester Freund Mehdi und der kleine Igel auf die abenteuerliche Suche nach dem Schatz. Erwachsene und junge Menschen werden in NINA UND DAS GEHEIMNIS DES IGELS gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Der wunderbar charmante und großartig animierte Film ist großes Kino!

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Sa 20.

1900 Cinefete Saal

Éric Besnard, FR 2024; 109′

1700 Premiere Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

1930 Cinefete Box

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

1730 Cinefete Box

Jennifer Devoldère, FR 2024; 93′

Sa. 20. Juni 1930 Box

Cinefete

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare) (Szenenbild)

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

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Sa. 20. Juni 1900 Saal

Cinefete

Louise und die Schule der Freiheit

Éric Besnard, FR 2024; 109′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Louise und die Schule der Freiheit (Szenenbild)

Im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts geht ein Beben durchs Land. In Paris wird beschlossen, die landesweite Schulpflicht einzuführen. Die ambitionierte Lehrerin Louise Violet trifft in einem kleinen ländlichen Dorf ein, um dort den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Doch bevor sie damit beginnen kann, muss sie den verärgerten Eltern erklären, warum Bildung wichtig für die Zukunft ihrer Kinder ist.

Eine Welt ohne das elementare Grundschulwissen können wir uns in Europa heute gar nicht mehr vorstellen, doch vor kaum 150 Jahren war geistige Bildung ein Privileg, das nur GroßstadtbewohnerInnen vorbehalten war. Trotz (oder gerade wegen) der schier unendlichen Informationen der modernen Welt wächst das Misstrauen zwischen den Menschen heute wieder. LOUISE VIOLET ist ein Plädoyer für das gegenseitige Entgegenkommen auf dem Weg in die Zukunft.

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Sa. 20. Juni 1730 Box

Cinefete

Le Panache

Jennifer Devoldère, FR 2024; 93′

Le Panache (Szenenbild)

Das hartnäckige Stottern ist nur eines von vielen Problemen des jungen Colin. An seiner neuen Schule, die er nach der Scheidung seiner Eltern besucht, fühlt er sich ausgeschlossen und allein. Der charismatische Lehrer M. Devarseau sieht Colins Potenzial und besetzt ihn in einer Theateraufführung von „Cyrano de Bergerac“. Um auf der Bühne zu bestehen, muss der unauffällige Colin jedoch nicht nur sein Stottern in den Griff kriegen.

Erst in der vorigen Cinéfête-Saison in 2024/2025 zeigten wir erstmals einen Film der französischen Regisseurin und Autorin Jennifer Devoldère. In SAGE-HOMME widmete sie sich einem jungen Mann, der auf dem Weg zu seinem „unmännlichen“ Traumjob allerlei innere und äußere Hürden überwinden musste. Kaum ein Jahr später ist sie mit LE PANACHE zurück und zeigt erneut, wie wichtig nicht nur ein gesundes Selbstvertrauen, sondern auch Inspiration durch Freunde und Vorbilder ist.

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Sa. 20. Juni 1700 Saal

Premiere

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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Fr 19.

1900 Koop-Kino Saal

2018; 45′

1830 Cinefete Box

Éric Besnard, FR 2024; 109′ OF

Ciné Club: Originalsprache mit französischen UT

Fr. 19. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Margarete Schütte-Lihotzky – Architektin, Kommunistin, Widerstandskämpferin

2018; 45′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

In einer Epoche, in der Frauen selten als Architektinnen anerkannt wurden, entwarfMargarete Schütte-Lihotzky die revolutionäre Frankfurter Küche, den Vorläufer moderner Einbauküchen. Obwohl sie nie selbst gekocht hatte, wurde sie ihr Leben lang mit dieser nnovation in Verbindung gebracht. Sie widersetzte sich den Nationalsozialisten, wurde zum Tode verurteilt, überlebte jedoch durch Glück und Zufälle. Die beeindruckende Wienerin, diefast 103 Jahre lebte, wird in dieser Dokumentation gewürdigt.

Als Vorfilm spielen wir die Kurzdoku Die Frankfurter Küche (stumm,8′). Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, sich bei einem Cocktail in unserer KinoBar noch über die großartige Architektin zu unterhalten.

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Fr. 19. Juni 1830 Box

Cinefete

Louise und die Schule der Freiheit (OmfU)

Éric Besnard, FR 2024; 109′

  • Originalfassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ciné Club: Originalsprache mit französischen UT

Louise und die Schule der Freiheit (Szenenbild)

Im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts geht ein Beben durchs Land. In Paris wird beschlossen, die landesweite Schulpflicht einzuführen. Die ambitionierte Lehrerin Louise Violet trifft in einem kleinen ländlichen Dorf ein, um dort den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Doch bevor sie damit beginnen kann, muss sie den verärgerten Eltern erklären, warum Bildung wichtig für die Zukunft ihrer Kinder ist.

Eine Welt ohne das elementare Grundschulwissen können wir uns in Europa heute gar nicht mehr vorstellen, doch vor kaum 150 Jahren war geistige Bildung ein Privileg, das nur GroßstadtbewohnerInnen vorbehalten war. Trotz (oder gerade wegen) der schier unendlichen Informationen der modernen Welt wächst das Misstrauen zwischen den Menschen heute wieder. LOUISE VIOLET ist ein Plädoyer für das gegenseitige Entgegenkommen auf dem Weg in die Zukunft.

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Do 18.

1900 Cinefete Saal

Artus, FR 2024; 99′

1500 Cinefete Saal

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′ DF

1930 Horror Box

(e)

1515 Cinefete Box

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

ElternKinoZeit: Angenehmes Kinoerlebnis mit Baby bei gedimmtem Licht und nicht so laut.

Do. 18. Juni 1930 Box

Horror

Trash or Treasure

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
Trash or Treasure

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion Sex, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Monatlich öffnet sich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern.Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust.Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf.Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben (es gibt aber Hinweise über Social Media). Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

Eventdetails

Do. 18. Juni 1900 Saal

Cinefete

Was ist schon normal?

Artus, FR 2024; 99′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Was ist schon normal? (Szenenbild)

Paulo und sein Vater Lucien sind Bankräuber, sie haben sich außerdem verschätzt. Als die Flucht nach einem Raubzug aus dem Ruder gerät, schließen sie sich einer Reisegruppe eingeschränkter Männer und Frauen an und geben sich als Betreuer und Schützling aus. Eigentlich müssen sie das Spiel nur einige Tage aufrecht erhalten, bis Gras über ihren Raub gewachsen ist, doch sie unterschätzen die Auffassungsgabe ihrer Mitreisenden.

Die Inklusion von behinderten Menschen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, zumindes theoretisch. Praktisch sind geistig oder körperlich Behinderte nur selten Teil des Alltags und der gemeinsamen Popkultur. Dass dies auch anders geht, zeigt der Kinohit UN P’TIT TRUC EN PLUS, der in Frankreich fast 11 Millionen BesucherInnen amüsierte. Dabei werden vor allem seine gehandicappten Figuren weder auf ein Podest gestellt, noch zur Seite geschoben, stattdessen einfach so gezeigt, wie sie sind: Ganz normal eben.

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Do. 18. Juni 1515 Box

Cinefete

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

ElternKinoZeit: Angenehmes Kinoerlebnis mit Baby bei gedimmtem Licht und nicht so laut.

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare) (Szenenbild)

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

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Do. 18. Juni 1500 Saal

Cinefete

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

  • Deutsche Fassung
Die leisen und die großen Töne (En Fanfare) (Szenenbild)

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

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Mi 17.

1930 Fragile Teilhabe Box

Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, FR/BE 2022; 88′

Mi. 17. Juni 1930 Box

Fragile Teilhabe

Tori & Lokita

Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, FR/BE 2022; 88′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Tori & Lokita (Szenenbild)

Auf der Flucht von Benin nach Europa lernt Tori die ältere Lokita kennen. In Belgien angekommen, geben sie sich als Geschwister aus. Für die illegal eingereiste Lokita ist das die einzige Chance, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Allmählich werden die Behörden skeptisch – ein DNA-Test soll Klarheit schaffen. In einem Strudel aus Not und Kriminalität wird die Freundschaft der „Geschwister“ auf die Probe gestellt.

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Di 16.

1900 Triangel Transfer | Kultur | Raum Unterwegs

Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens, DE 2025; 107′

Eintritt Frei

Di. 16. Juni 1900 Unterwegs

Triangel Transfer | Kultur | Raum

Kein Land für Niemand

Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens, DE 2025; 107′

Eintritt Frei

Kein Land für Niemand (Szenenbild)

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.

Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.

Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

Film findet im Rahmen des Demokradienstags statt und in Kooperation mit dem TRIANGEL | TRANSFER | KULTUR | RAUM.Ort: Kronenplatz Open Air (bei schlechtem Wetter in der Kinemathek)

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Mo 15.

1930 Saal

Mo. 15. Juni 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

Sa 13.

1900 Premiere Saal

Alain Gomis, FR/SN/GW 2026; 185′

1700 Premiere Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

Sa. 13. Juni 1900 Saal

Premiere

Dao

Alain Gomis, FR/SN/GW 2026; 185′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Dao (Szenenbild)

Bei einem Filmcasting begegnen sich zwei Frauen und werden vor der Kamera zu Mutter und Tochter: Gloria und Nour. Und die Familie wächst vor unseren Augen. Mit anderen Schauspieler:innen und Laien feiern sie eine rauschende Hochzeit in Paris und reisen nach Guinea-Bissau, um ihr Familienoberhaupt zu verabschieden. Zwischen diesen beiden Ritualen – zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart – verweben sich wahre Geschichten mit erfundenen Erzählungen. Was folgt, ist eine große Feier des Lebens: ein kreisender Tanz aus Liebe und Schmerz, aus Freude und Loslassen. DAO ist mehr als nur ein Film – es ist eine grenzenlose Familie, in deren Umarmung wir fallen und von deren Kraft wir getragen werden.

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Sa. 13. Juni 1700 Saal

Premiere

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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Do 11.

1930 Premiere Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

1900 Triangel Transfer | Kultur | Raum Unterwegs

Hayao Miyazaki, JAPAN 1997; 128′

Eintritt Frei

Do. 11. Juni 1930 Saal

Premiere

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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Do. 11. Juni 1900 Unterwegs

Triangel Transfer | Kultur | Raum

Prinzessin Mononoke

Hayao Miyazaki, JAPAN 1997; 128′

Eintritt Frei

Prinzessin Mononoke (Szenenbild)

Am zweiten Open-Air-Event des ANYMOS KI:NO-Sommers begeben wir uns am 11. Juni auf dem Kronenplatz mit „Prinzessin Mononoke“ von Studio Ghibli auf eine epische Reise zwischen Natur, Mensch und Mythos.

Mit „Prinzessin Mononoke“ erwartet Dich ein eindrucksvolles Kinoerlebnis, das Dich in eine faszinierende Welt entführt, in welcher uralte Naturkräfte und menschlicher Fortschritt aufeinandertreffen. Herzlich laden wir Dich ein, gemeinsam mit uns in diese kraftvolle Geschichte einzutauchen und Dich von ihrer einzigartigen Atmosphäre mitreißen zu lassen.

Im preisgekrönten Anime von Hayao Miyazaki folgt der junge Prinz Ashitaka einer geheimnisvollen Spur in die Wälder, wo er auf die wilde Kriegerin San trifft – bekannt als Prinzessin Mononoke. Zwischen den Fronten eines erbitterten Konflikts zwischen Menschen und Natur muss er seinen eigenen Weg finden und das Gleichgewicht der Welt bewahren. Was folgt ist ein bildgewaltiges, emotionales Abenteuer voller Spannung und Tiefe, das eindrucksvoll zeigt, wie sensibel das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur ist.

Alle Personen, die im Ghibli Cosplay zum Kino kommen, bekommen von uns ein Freigetränk spendiert!

Der Eintritt ist kostenfrei und es gilt das Prinzip – first come, first serve. Einlass ist um 18:30 Uhr.

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Mi 10.

1730 Premiere Saal

Pedro Pinho, PT/FR/BR/RO 2025; 211′

Letzte Vorstellung

Mi. 10. Juni 1730 Saal

Premiere

I Only Rest in the Storm

Pedro Pinho, PT/FR/BR/RO 2025; 211′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Letzte Vorstellung

I Only Rest in the Storm (Szenenbild)

Sérgio reist ins westafrikanische Guinea-Bissau, um dort als Umweltingenieur für eine NGO an einem Straßenbauprojekt zwischen Wüste und Wald mitzuarbeiten. Bei seinen Streifzügen durch die Großstadt lernt er Diára und Gui kennen, die Teil der lokalen queeren Community sind. Während Sérgio miterlebt, wie sich die Kolleginnen aus seinem europäisch geprägten Arbeitsumfeld oftmals herablassend und sogar gewalttätig gebärden, werden Diára und Gui zu seinem einzigen Zufluchtsort und eine fragile Beziehung entsteht. Aber versucht Sérgio einfach nur der Einsamkeit in der Fremde zu entgehen? Oder kann er seine Rolle als Europäer in einem afrikanischen Land reflektieren und seinen neuen Freundinnen auf Augenhöhe begegnen?

Mit I ONLY REST IN THE STORM legt Pedro Pinho nach A FABRICA DE NADA ein weiteres beeindruckendes Zeugnis für die Kreativität des portugisieschen Kinos vor: ein quicklebendiger, mäandernder und überraschender Film voller unvergesslicher Bilder, der das Verhältnis zwischen Europa und Afrika sowie die ambivalente Rolle der Entwicklungzusammenarbeit untersucht.

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